Würzburg 2013

Romanistik – Herausforderungen und Chancen

Der XXXIII. Romanistentag des Deutschen Romanistenverbandes fand vom 22. bis 25. September 2013 an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg unter dem Rahmenthema „Romanistik – Herausforderungen und Chancen“ statt.

Im Zentrum des XXXIII. Romanistentages standen die Herausforderungen und Chancen der Romanistik und in der Romanistik, welche auf ganz unterschiedlichen Ebenen anzutreffen waren: Dazu zählten vor allem fachpolitische Fragen, während sich der Runde Tisch des Romanistentages diesmal dem vielfältigen Thema der Evaluation widmete. Im Zentrum der Sektionsarbeit standen jedoch vorwiegend methodische und inhaltliche Aspekte. Die neue (alte) Konzentration auf die Texte versprach ebenso fruchtbare Ergebnisse wie die fachinterne Interdisziplinarität – sowohl zwischen den Sprachen als auch zwischen den unterschiedlichen Disziplinen des Faches. Die Literatur der verschiedenen Epochen stellte ihre Autoren vor die Herausforderung, sich in ihrer Zeit zu behaupten und ihre Geltung zu finden. Der heutige Leser ist mehr denn je gefordert, wenn er diese Texte für sich erschließen will. Neue Entwicklungen in den romanischen Sprachen, aber auch ‚alte‘ Fragestellungen stellen die gesamte Romanistik vor die Herausforderung, sich mit den aktuellen Methoden der Sprachwissenschaft auseinanderzusetzen. Die Möglichkeiten der Computerphilologie führen zu neuen Impulsen und methodischen Zugriffen, die die Expertise von Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaftlern gleichermaßen erfordern.

Die Sektionen stellten sich diesen vielfältigen Herausforderungen und konnten diejenigen Chancen aufzeigen, die sich hinter diesen Herausforderungen verbergen.

Prof. Dr. Brigitte Burrichter
Erste Vorsitzende